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19.9.09
Positive Bilanz der Ausstellung
in Mannheim
Die Mannheimer Station der Wanderausstellung "100 Badische
Jahre" erwies sich als ein besonderer Akzent in der Kulturlandschaft
der Metropolregion Rhein-Neckar. Zwar waren die Führungen
durch die Ausstellung im Landesmuseum für Technik und Arbeit
eher lau nachgefragt, aber das Begleitprogramm zeigte ein
ganz besonderes Publikumsinteresse.
Durchweg gut besucht waren dabei die vier Vorträge zur Bedeutung
Mannheims im Großherzogtum Baden, zu denen der Verein in
den Vortragssaal des Landesmuseums eingeladen hatte.
Eine ganz überraschende Wirkung zeigte allerdings die Einladung
zu Stadtrundgängen in Mannheim zum Thema "Historismus und
Jugendstil". Sie stieß auf so großes Interesse,
dass Zusatztermine angeboten werden mussten. Insgesamt nahmen
210 Personen an vier Führungsterminen teil.
Zur Abrundung des Programms und zur Einbeziehung der aktuellen
Arbeit des Vereins in Heidelberg wurde im Rahmen des "Sommerprogramms"
der dortigen Regionalgruppe eine "Plauderei im Schlossgarten"
angeboten, die das Verhältnis Heidelbergs zu Baden, die Diskussion
um die Neckar-Kanalisierung in den 1920er Jahren und schließlich
die Rekonstruktionspläne des Heidelberger Schlossgartens
thematisierten. An diesem Spaziergang nahmen ca 30 Personen
teil.
So wie Historismus und Jugendstil in Mannheim die Interessenten
anzog, war es der Barock in Heidelberg, der sich als Publikumsrenner
erwies. Der Verein konnte die Aufmerksamkeit der Medien während
der Mannheimer Ausstellung nutzen und ein ganz besonderes
Interesse an der barocken Bausubstanz der Stadt wecken. An
insgesamt vier Führungen zum barocken Bauerbe in Alt- und
Vorstadt Heidelbergs nahmen insgesamt 132 Personen teil.
Alle Führungen waren kostenlos. An ihrem Ende wurde jeweils
eine Spende für die Vereinsarbeit erbeten.
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