Landesverein Badische Heimat e.V.

Badische Heimat - das Online-Magazin

2/2015

Denkmalreise 2015

Mit dem Staatssekretär im Wirtschafts- und Finanzministerium Peter Hofelich zu herausragenden Objekten der Denkmalpflege im Land

Regierungsbezirk Stuttgart | Tübingen | Freiburg | Karlsruhe

Donauquelltopf. 78166 Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis)

Der Donauquelltopf stellt ein herausragendes Kulturdenkmal dar. Der Quelltopf mit Quellfassung, Skulpturengruppe und Metallgeländer wird derzeit grundlegend instand gesetzt und restauriert. Voraussichtlich wird die Restaurierung bis zur Denkmalreise in weiten Teilen abgeschlossen sein. So konkretisiert diese Reisestation das Motto "Handwerk, Technik, Industrie" des diesjährigen Tags des offenen Denkmals. Darüber hinaus steht diese Reisestation als positives Beispiel für die Umsetzung von Barrierefreiheit im Denkmalschutz. Denn im Zuge der Restaurierung ist ein barrierefreier Zugang zur Donauquelle über einen Aufzug vorgesehen.

Kapelle, 79848 Bonndorf. Stadtteil Boll (Kreis Waldshut)

Die 1889 erbaute Kapelle ist das letzte bauliche Zeugnis des von 1880-1914 überregional bedeutenden Schwefelbads Bad Boll in der Wutachschlucht. Die kleine neugotische Kapelle mit Satteldach und Dachreiter war sowohl Andachtsort als auch als point de vue wichtiger Teil der Staffagearchitektur des ehemaligen romantischen Landschaftsgartens.

Rummlerhof. 79199 Kirchzarten (Kreis Breiseau-Hochschwarzwald)

Immer wieder wird über das sogenannte „Höfesterben" berichtet. In Kirchzarten ist es gelungen, einen Schwarzwaldhof samt Leibgeding denkmalgerecht instand zu setzen und ihn damit für die Nachwelt zu überliefern. Das Hofgebäude mit ungewöhnlich vielen Bau- und Ausstattungsdetails stammt aus dem 17./18. Jahrhundert, das zugehörige Leibgeding aus dem 19. Jahrhundert.

Nach intensiven Vorgesprächen zu Hof und Nebengebäude wurde ein denkmalgerechtes Sanierungskonzept entwickelt. Insbesondere konnte die Holzkonstruktion der Gebäude mit ihren zahlreichen historischen Oberflächen und Ausstattungsdetails gesichert werden.

Archäologische Untersuchungen Sanierungsgebiet Ortsmitte IIl. 79395 Neuenburg am Rhein (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)

In der einstigen Zähringerstadt Neuenburg am Rhein werden in drei Kampagnen seit 2013 archäologische Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Sanierungsgebiet Ortsmitte III durchgeführt, um archäologische Relikte zu dokumentieren. Nach Bodenabtrag zeichneten sich die Konturen einer quer zur Schlüsselstraße gegliederten Parzellierung ab. Die ältesten Baustrukturen stammen aus der Zeit der Stadtgründung um 1200. Den Bodenzeugnissen kommt zur Beurteilung der Stadtgeschichte eine herausragende Bedeutung zu.

Der Grabungsbesuch bietet einen Überblick zum Stand der Arbeiten und zu den Funden.

Basistexte: Landesamt für Denkmalpflege

Bild: St. Peter im Schwarzwald
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