Landesverein Badische Heimat e.V.

Badische Heimat - das Online-Magazin

4/2014

Zur Präsenz der Badischen Heimat in den Elektronischen Medien

Aus dem Rechenschaftsbericht des Landesvorstands der Badischen Heimat auf der Mitgliederversammlung des Vereins am 25.10.2014

Seit 1998 arbeitet die Badische Heimat im Bereich der (damals "Neuen") elektronischen Medien auf dem Gebiet des Kulturerbes und sieht ihren Auftrag darin, Inhalte aus diesem Sachgebiet zu publizieren, zu multiplizieren und in der Öffentlichkeit zu vermitteln. Die digitale Enzyklopädie "Landeskunde online/ kulture.be" sieht das badische Kulturerbe prinzipiell im Zusammenhang der internationalen Verflechtung. Die gebotenen Informationen werden auf klassische Weise redaktionell gefiltert, überarbeitet und zum Teil wissenschaftlich aufbereitet. Die Zugriffszahlen auf die verschiedenen Medienangebote der Badischen Heimat sind insgesamt sehr beachtlich.

Die Badische Heimat ist mit folgenden Auftritten in den Elektronischen Medien präsent:
Website Badische Heimat
Facebook-Seite „Badische Heimat“

Darüber hinaus laufen verschiedene Auftritte unter dem Titel „Kulturerbe“ unter dem Dach und mit deutlich formuliertem Bezug zur Badischen Heimat:
Internet-Enzyklopädie „Landeskunde online/ kulturer.be“
Kulturerbe-Blog
Twitter-Auftritt

In die Enzyklopädie „Landeskunde online/ kulturer.be“ ist ein Nachrichtenportal integriert, das auch über die Website der Badischen Heimat selbst angesteuert wird und unmittelbar als Bestandteil des Web-Auftritts der Badischen Heimat zu erkennen ist. Es bringt werktäglich mindestens eine Nachricht aus dem Bereich des Kulturellen Erbes.

Für alle Internet-Seiten gibt es ein gemeinsames Zugangsportal unter der Adresse „ kulturer.be“, das die internationale Verflechtung in der Arbeit am Thema Kulturelles Erbe betont.

Der Web-Auftritt der Badischen Heimat zählt derzeit 969 Seiten, die Internet-Enzyklopädie „Landeskunde online /kulturer.be“ zählt derzeit 26.700 Seiten, von denen ca 10% reine Service-Seiten sind. Der unter news.kulturer.be registrierte Nachrichtenkanal zählt von seiner Erstellung 2006 bis heute 3000 Einträge.

Die Seiten der Badischen Heimat wurden vom 1.1. 2014 bis heute von 450.000 Besuchern 1,4 Millionen mal aufgerufen, was eine Seitenfrequenz von ca. 3 Seiten pro Besucher ergibt. Selbst wenn man annimmt, dass nur 10% der Besucher das finden, was sie eigentlich suchen, ergibt sich immerhin eine Quote von 45.000 Besuchern mit 140.000 Seitenaufrufen. Die Verteilung der Einstiegs- und Ausstiegsseiten, das sind die Seiten, die direkt aus der Suchmaschine heraus aufgerufen und die, die dann auch wieder verlassen werden, zeigt, dass Inhalte der Badischen Heimat gezielt gesucht und auch gefunden werden.

Die Zugriffszahlen auf die Internet-Enzyklopädie „Landeskunde online /kulturer.be“ sind mit den zur Verfügung stehenden Mitteln nicht zu messen, dürften sich aber erfahrungsgemäß insgesamt im Bereich von 8 – 10 Millionen pro Jahr bewegen.

Der Facebook-Auftritt wird derzeit von 307 Nutzern verfolgt, der Twitter-Auftritt von 204. Der Twitter-Auftritt zählt 2.295 Beiträge, die seit der Öffnung des Facebook-Auftritts 2010 damit synchronisiert laufen.

Zu beachten ist, dass die Nutzerstruktur von Facebook ihren Altersschwerpunkt in einem Bereich hat, der normalerweise der Badischen Heimat verschlossen bleibt, das heißt in einem Bereich von 20 – 35 Jahren. Dass die Beiträge dennoch, je nach Inhalt und Aufmachung, von 30 bis 250 Nutzern gelesen werden, erhält dadurch noch zusätzliches Gewicht.

Die von Facebook zur Verfügung gestellten Möglichkeiten der Auswertung zeigen, dass gerade inhaltliche und geografische Randgebiete, die die Badische Heimat sonst nicht bedient, in hohem Maß nachgefragt werden: Elsass, Bodensee, internationale Verflechtungen.

Die Perspektiven der Online-Arbeit bestehen in der Knüpfung eines Netzwerks aus vielerlei Interessenten, von der klassischen „Baden“-Orientierung über eine Zusammenführung von verschiedensten Positionen, die jemals mit dem Begriff „Baden“ in Verbindung standen, über ein ähnlich, nur vermutlich größeres Netzwerk um die Begriffe „Kurpfalz“ und „Pfalzgrafschaften“ bis hin zu einem Projekt, das an den gut dokumentierten Kriegszug des Herzogs Wolfgang von Zweibrücken 1569 ins Innere Frankreichs anknüpft und aus dem heute ein „Chemin de la Paix“ werden könnte.

Wenn Sie fragen, was das mit Baden zu tun hat: Auf diesem Kriegszug starb Quirin Gangolf von Geroldseck als Kämpfer für die Sache der Hugenotten in Frankreich – und Markgraf Philibert von Baden hatte vorher still und heimlich die Seiten gewechselt und sich auf die katholische Seite geschlagen. Abgesehen davon war Herzog Wolfgang die Speerspitze des Kurfürsten in Heidelberg.

Mit diesem Netzwerk können konkrete Vorhaben finanziert werden: Das Projekt „Tradition trifft Innovation – Baden 2015“, das als 140-Seiten-Manuskript vorliegt, sowie die Projekte „Badische“ bzw. „Pfälzische (Ge)Schichten“, von denen letzteres vor allem der Kurpfalz ein Stück ihrer bewegten Geschichte zurückgibt.

Ich habe in diesem Zusammenhang in diesen Tagen eine Flasche badischen Weins geköpft, einen köstlichen Dunkelfelder, der den einzigen Nachteil hat, dass sein Ursprungsort zwar gemäß seiner Geschichte einen „Durlacher Hof“ und das Geburtshaus des Autors der badischen Verfassung von 1818 hat, aber heute eben in der Pfalz liegt.

Weiterhin kann mit Mitteln aus diesem Netzwerk die Heranführung Kinder und Jugendlicher an Objekte des Kulturerbes finanziert werden, ebenso wie die Arbeit mit Behinderten an der Teilhabe am Kulturellen Erbe.

Netzwerk heißt hier konkret, jeder steuert 40 € bei, das geht bei manchen aus der Portokasse, das tut nicht weh, und mit 200 Netzwerkern kann erst mal die Arbeit beginnen. Manche werden vielleicht mehr beisteuern, die Grenzen nach oben sind offen.

Bild: St. Peter im Schwarzwald
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