Landesverein Badische Heimat e.V.

Badische Heimat - das Online-Magazin

1/2014

Werbung in der Badischen Heimat - damals

Bis in die 1970er Jahre war die Badische Heimat ein wichtiger Werbeträger für badische Unternehmen, die sicher sein konnten, mit ihren Anzeigen gezielt ein aufgeschlossenes Publikum anzusprechen. Im Zug der Digitalisierungsarbeiten (siehe "Digitale Reprints") an den älteren Heften der Badischen Heimat werden hier auch einige Werbeanzeigen wiedergegeben - zusammen mit Informationen über die betreffenden Firmen (soweit sie ohne großen Aufwand recherchierbar sind). Allerdings hat sich bei der Durchsicht geziegt, dass die Zeit der "malerischen" Anzeigen, die 1920er und 1930er Jahre, nach dem Zweiten Weltkrieg dann auch vorbei war.

Die Malag-Werke Adolf Muckenfuß & Söhne GmbH & Co KG in Bretten wurden 1937 gegründet und stellten Herde her. Die Produktion von Kohleherden wurde wohl allmählich eingestellt, das Unternehmen ging 1986 in Konkurs.
Die Marke Brettania gibt es noch in der Brettania Hausgeräte-Vertriebs-GmbH in Bretten, die für besondere Anforderungen weiterhin Feststoffherde vertreibt und auch den Kundendienst für Malag-Herde ausführt.

Anzeige von 1951

Es war die Zeit, als die Welt noch Bahn fuhr, noch hatte die Autolawine die junge Bundesrepublik noch nicht überrollt. Bahnhofgaststätten waren offenbar ein wichtiger Faktor in der Restaurant-Landschaft.

Anzeige von 1951(oben) und 1954 (links)

Die Firma Casimir Kast in Gernsbach gibt es heute noch und wird vermutlich vom Enkel des Firmenchefs von 1952 geleitet - heute in 13. Generation der Familie. Nach wie vor ist sie im Verpackungsgeschäft, stellt allerdings heute mehr her als nur Faltschachteln.

Anzeige von 1952

Klischees wurden in der guten alten Analogzeit des Buchdrucks verwendet, um Bilder aufs Papier zu bringen. Je feiner das Raster, desto teurer das Klischee und desto besser der Druck. Klischees braucht heute niemand mehr im Buchdruck, wohl aber, wie ein Fachmann versicherte, im Bereich des Folien- und des Prägedrucks.
Der Begriff "Klischeeanstalt" freilich für einen Betrieb, der das herstellt, könnte heute Heiterkeit erregen

Anzeige von 1951

1895 soll der städtische Beamte Carl Gladitz der Stadt Soden/Stolzenberg den Schnellhefter erfunden haben. Die stilisierte Ansicht der Burg Stolzenberg wurde zum Logo der Firma, die zunächst in Baden Soden, dann in Baden-Baden und später in Berlin produzierte. Stolzenberg soll auch den ersten Kunststoff-Schnellhefter auf den Markt gebracht haben. Das Unternehmen ging 2001 in Konkurs.

Anzeige von 1951

Ein weltweit operierender Anbieter von Präzisions-Walzfabrikaten aus Kupfer und Kupferlegierungen für die Elektrotechnik-, Elektronikindustrie und die Zulieferunternehmen des Fahrzeugbaus mit 273 Beschäftigten und einer Produktion von rund 50 000 Tonnen Walzfabrikaten pro Jahr sind die Metallwerke Schwarzwald. Der Betrieb wurde als Hersteller von Halbfabrikaten für die Schwazwälder Uhrenindustrie 1911 gegründet, ging 1931 in den Besitz der Wieland-Werke AG in Ulm über, in die er 2001 integriert wurde.

Anzeige von 1953

 

Bild: Schwetzingen, Zirkelbau
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