Motivierte Ehrenamtliche gibt es
nicht zum Nulltarif
Ob Greenpeace-Aktivisten Schornsteine
besteigen oder mit dem Schlauchboot im Südpolarmeer gegen Walfänger
protestieren: Fast immer sind es freiwillige Helfer, die
solche spektakulären Aktionen tragen. Eine Studie offenbart
jetzt, dass es Greenpeace unter
anderem deshalb so gut gelingt, Freiwillige an sich zu binden,
weil die Organisation viel Geld in die Ausbildung ihrer ehrenamtlichen
Kräfte steckt |
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Über Biodiversität

Ende
Februar lud das Konsortium Deutsche Naturwissenschaftliche
Forschungssammlungen (DNFS) anlässlich
des Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt
zum bundesweiten Aktionstag Biodiversität
ein. Ein Hintergrundartikel zeigt auf, was eigentlich
Biodiversität ist und welche Rolel Naturkundliche Museen
bei den Bemühungen
spielen.
Kompetenz
entfalten statt Fakten pauken - neue Wege für die
Schule im Wald
In Deutschland gibt es drei Leiterinnen
eines Forstamtes - doch allein in Nordrhein-Westfalen gibt
es 16 Forstämter, in Sachsen sind es zwölf
und 47 in Bayern. Auffällig. Oder? "Neutralisierung",
sagt Dr. Christine Katz, "ist eine gängige Strategie." Da
ist der Forst keine Ausnahme. Wenn auch unterschwellig,
so werden Frauen doch nach wie vor Eigenschaften wie "intuitiv", "willig" und "empathisch" zugeschrieben;
während "durchsetzungsfähig", "führungsstark" und "konkurrenzaffin" nicht
auf der Liste stehen.
Waldbäume
sind gegen Wetterkapriolen abgesichert
Wissenschaftler der Universität
Basel erforschen die "innere Uhr" von Waldbäumen,
die diesen genau sagt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen
ist, um auszutreiben. Die Uhr schützt die Waldbäume
vor zu frühem Spriessen - beispielsweise bei zufällig
warmem Februar- und Märzwetter. Im Gegensatz dazu verfügen
ihre zumeist exotischen Kollegen in den Gärten und Parks
sowie viele Wiesenpflanzen nicht über diese biologische "Versicherung" |
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Moore
erfolgreich wiedervernässen
Wer bekommt bei dem Begriff
Moor nicht eine leichte Gänsehaut, denkt an die trostlose
Einöde in englischen Kriminalgeschichten. Doch der Lebensraum
Moor ist keineswegs eintönig. Einzigartige Tiere und
Pflanzen haben sich optimal an die scheinbar widrigen Lebensbedingungen
angepasst.
Ein
Drittel der Schmetterlinge Europas gefährdet
Der
Verlust an Lebensräumen
hat ernste Auswirkungen auf Europas Schmetterlinge, Libellen
und andere Insekten. Das geht aus der neuesten Ausgabe der
Roten Liste hervor, die die Weltnaturschutzunion IUCN im
Auftrag der Europäischen Union veröffentlichte.
Sommer waren im Mittelalter
feuchter als heute

Wissenschaftler analysieren
Sommertrockenheit vom hohen Mittelalter bis in die Gegenwart
anhand der Jahrringe von Eichenhölzern
Neue Fischart im Rhein entdeckt - Aal vom
Aussterben bedroht
Mit rund 50 Fischarten ist der Rhein ein überaus
artenreiches Fischgewässer in Deutschland. Ab jetzt
ist die Fischfauna des Rheins in Baden-Württemberg um
eine Art reicher. Bei Fischuntersuchungen im Rhein ist die
Kesslergrundel (Neogobius kessleri) frisch ins Netz gegangen.
Die Fischexperten der Abteilung Landwirtschaft im Regierungspräsidium
Karlsruhe heißen den nachgewiesenen Neuankömmling
dennoch nicht willkommen. |