Das
Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen 2009/2010
Fasnetsuche im Museum. Die Figuren von Ingeborg Jaag
7.1.2010 – 21.2.2010
Die Fastnachtsfiguren der Puppenmacherin Ingeborg Jaag werden
in diesem Jahr im ganzen Museum die Themen der Dauerausstellung
zur Stadtgeschichte närrisch begleiten.
Gleiche Rechte für alle? 200 Jahre jüdische
Religionsgemeinschaft in Baden.
24.01.-07.03.2010
Franziskanermuseum
Das Jahr 1809 bildet eine wichtige Zäsur in
der Geschichte der Juden in Baden. Das junge Großherzogtum
erkannte als erster Staat in Deutschland die jüdische
Religionsgemeinschaft auf Dauer an. Die Jubiläumsausstellung
des Landesarchivs Baden-Württemberg schildert in vielen
Facetten die badisch-jüdische
Geschichte und verdeutlicht, welchen Beitrag die jüdische
Bevölkerung vor allem im 19. Jahrhundert zur Entwicklung
Badens leistete. Sie dokumentiert den langen Kampf um die
bürgerliche Gleichstellung dieser religiösen Minderheit – auch
und gerade gegen antisemitische Angriffe und Diffamierungen.
Die Zerstörung rechtsstaatlicher Ordnungen im Nationalsozialismus,
die Verfolgung und Ermordung jüdischer Bürger stellt
die Frage nach Verantwortung und Widerstand. Die Schilderung
des jüdischen Lebens in der Gegenwart berichtet vom
mühsamen „Aufbau nach dem Untergang“. Die
Städtischen Museen und das Stadtarchiv erweitern die
Ausstellung um einen lokalen Beitrag zu Villingen-Schwenningen.
Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm
und einen Ausstellungskatalog.
Pulverdampf & Bläserklang. 200 Jahre Stadt- und
Bürgerwehrmusik Villingen
26.3.2010 - 25.4.2010
Die Ausstellung zum Jubiläum der Stadt- und Bürgerwehrmusik
Villingen zeigt historische Instrumente, Uniformen, Plakate
und vieles mehr zur Geschichte einer Villinger Institution.
"Was blüht denn da?" ... Frauen nach
der Lebensmitte: Verborgene Talente und Leidenschaften
Franziskanermuseum 08.05. bis 04.07.2010
Heimat- und Uhrenmuseum 10.07. bis 05.09.2010
Das Zitat des Titels eines beliebten botanischen Bestimmungsbuches
schlägt einerseits die Brücke zur Landesgartenschau,
andererseits soll dies nicht zu direkt verstanden werden:
Das Ausstellungsprojekt möchte auf ganz andere "Pflänzchen" aufmerksam
machen.
Die Ausstellung bietet ein Forum für Frauen, die nach
der Lebensmitte – Signal ist hier meist der Auszug
der Kinder – sich neuen Aufgaben zuwenden und in irgendeiner
Art schöpferisch tätig werden. Diese Kreativität
soll auch in den Exponaten der Ausstellung zum Ausdruck kommen.
Alle Teilnehmerinnen erhalten denselben „Ausgangsstoff“,
mit dem sie etwas gestalten können, nämlich einen
flachen Pflanzkasten, der etwas über den neuen Ort der
Selbstfindung und Selbstverwirklichung aussagt. Dabei sollen „Erde“ und „Blühen“ nicht
vegetativ, sondern im übertragenen Sinn verstanden werden.
So entstehen kleine Paradiese, Sehnsuchtsorte ganz anderer
Art, vielleicht auch manches Labyrinth. Die Ausstellung ist
die lang ersehnte Nachfolgeausstellung von "Packend".
Geplant ist ein Katalog zur Ausstellung.
Über die Neupräsentation der Uhrensammlung Kienzle informieren
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