Pflanzen haben bis in
die 80er Jahre mehr CO2 binden können als in den Jahren
danach. Dies, obwohl durch die globale Verdunkelung ("Global
Dimming") weniger Sonnenlicht auf die Pflanzen fiel.
Zu diesem überraschenden Befund kommt eine im Fachmagazin "Nature" publizierte
Studie.
Erhöhte CO2-Aufnahme
durch Pflanzen bei verschmutzter Luft
Biotreibstoffe zu fördern ist sinnvoll,
wenn diese eine positive Nettoenergiebilanz aufweisen, die
Treibhausgasbilanz entlasten und verschiedene Nachhaltigkeitskriterien
erfüllen. Allerdings können Biotreibstoffe in der
künftigen Energieversorgung höchstens eine Nischenfunktion
einnehmen. Dies geht aus der neuen SATW Publikation "Biotreibstoffe
- Chancen und Grenzen" hervor.
Biotreibstoffe
können nur Nischenfunktion übernehmen
Im Projekt SALVERE ("Naturnahes
Grünland als Ressource zur Verbesserung der Artenvielfalt")
arbeiten acht Arbeitsgruppen aus sechs Ländern an dem
Ziel, Methoden zu entwickeln, das Samenpotenzial noch vorhandener
artenreicher Wiesen dahingehend zu nutzen, auf ehemaligen
Ackerstandorten oder auf Rohbodenflächen neue, artenreiche
Wiesen anzulegen bzw. artenarmes Wirtschaftsgrünland
aufzuwerten.
Naturnahes Grünland zur
Verbesserung der Artenvielfalt
Ist Öko-Legehennenhaltung wirklich
besser als eine Legebatterie? Oder bezahlt
man die "glücklichen Hennen" der Bio-Haltung
mit mehr Krankheitserregern in Eiern und
Hühnerbeständen?
Tierhygieniker der Technischen Universität
München (TUM) haben diese
Streitfrage endlich gelöst - und
geben Entwarnung.
Langzeitstreit
bei Legehennenhaltung ist entschieden: Öko-Landwirtschaft trägt
zur Verringerung von Antibiotikaresistenzen bei
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"Mehr als 500.000 kleine und große
Wildtiere finden jedes Jahr auf landwirtschaftlich genutzten
Wiesen durch Mähmaschinen den Tod", sagt Hilmar
Freiherr von Münchhausen, Geschäftsführer
der Deutschen Wildtier Stiftung. Deshalb fordert die Stiftung
Landwirte und Jäger auf, mehr gegen den Mähtod
zu unternehmen.
Beim Mähen
wird die Wiese zum Wildtier-Friedhof
Für die Biogasproduktion wird heute
nahezu ausschließlich Mais angebaut, denn er liefert
hohe Erträge und damit viel Biogas.
Doch Mais hat gravierende Nachteile für Wildtiere und
Umwelt, denn es handelt sich um einen intensiven Anbau mit
hohem Einsatz an Dünger und chemischen Pflanzenschutzmitteln.
„Heil-Kräuter” für
Klima und Wildtiere
Kartoffelstärke für die Papier-
und Wellpappenindustrie lässt sich wesentlich einfacher
und kostengünstiger herstellen, wie eine Machbarkeitsstudie
der TU Dresden in Zusammenarbeit mit der Papiertechnischen
Stiftung (PTS) nachweist.
Kartoffelstärke effizienter
gewinnen
Der Klimawandel, auf den ersten Blick
noch fern und in der Zukunft liegend, ist im Wald mittlerweile
angekommen. Baumarten, die über Jahrzehnte hinweg erfolgreich
außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes
angebaut werden konnten, bekommen jetzt auf weniger geeigneten
Standorten und Höhenlagen Probleme.
Förster machen sich fit für
den Klimawandel |