Landesverein Badische Heimat e.V.

Badische Heimat - das Online-Magazin

2/2009

100 Jahre Badische Heimat

Mit guten Wünschen in die nächsten hundert Jahre

Die Badische Heimat rief, und alle kamen, um ihre Glückwünsche zu einhundert Jahren Vereinsgeschichte zu überbringen. Von Finanzminister Willi Stächele, MdL, als Vertreter der Landesregierung über den Freiburger Regierungspräsidenten Julian Würtenberger und den Freiburger OB Dieter Salomon, über Landtagsabgeordnete, Landräte bis hin zu den Bürgermeistern der Umlandgemeinden kamen alle, die der Badischen Heimat und der badischen Sache die Treue halten und im Verein ein Sprachrohr für badische Interessen sehen.

Regierungspräsident Würtenberger zitierte am Anfang seiner Begrüßung aus dem badischen Kalendarium den 161. Jahrestag jener denkwürdigen Bürgerversammlung in Mannheim am Vorabend der badischen Revolution von 1848 just an diesem 27. Februar und machte deutlich, wer Baden meine, komme an der Badischen Heimat nicht vorbei. Der Präsident der Badischen Heimat, Alt-Regierungspräsident Dr. Sven v. Ungern-Sternberg zeigte sich geehrt durch die übergroße Resonanz, die die Einladung gefunden hatte und wertete die Anwesenheit einer so großen Zahl von Gästen als eine deutliche Anerkennung für die Qualität der geleisteten Arbeit. Ähnlich lobte Finanzminister Willi Stächele in seinem Grußwort das bürgerschaftlliche Engagement, das sich in der Vereinsarbeit zeige.


Pianist Helmut Lörscher mit "Chopins" Etüde 1848 (Filmclip, wmv)


Präsident v. Ungern-Sternberg und die NS-Vergangeheit des Vereins (Filmclip, wmv)

Wer sich anhand des Programms schon über den musikalischen Interpreten Helmut Lörscher informiert hatte, konnte gespannt sein auf seine "klassischen Interpretationen" des Badnerlieds, im Bach'schen Kleid oder als Mozart-Sonate, als Wagnersches Epos oder als Chopins "Etüde 1848". Lörscher begeisterte das Publikum.

In einer Talk-Runde unter Leitung von Elisabeth Schraut diskutierten Vereinspräsident Sven v. Ungern-Sternberg, OB Dieter Salomon und Regierungspräsident Julian Würtenberger ("der einzige geborene Badner in dem Kreis, und der heißt Würtenberger") über Heimat, Identität und die Geschichte des Vereins. Vereinspräsident v. Ungern-Sternberg konnte dabei auf die Archivrecherchen zu Hermann Eris Busse verweisen und deutlich machen, dass er trotz aller gedanklichen Nähe zum Konservatismus und zur agrarisch-heimattümelnden Ideologie der 20er und 30er Jahre kein Nationalsozialist war - im Gegenteil: Von den Nationalsozialisten selbst wurde er als "unzuverlässig" eingestuft und von der Spruchkammer nach dem 2. Weltkrieg freigesprochen und rehabilitiert.

"Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unser Baden nicht" könnte man den zweiten Teil der Interpretationen des Badnerlieds durch Helmut Lörscher überschreiben, und "Spiel mir das Lied von Baden".

Zum Abschluss des Festakts skizzierte Ausstellunbgskurator Dr. Bernhard Oeschger die Entstehung und die Grundzüge der Ausstellung, die nun für sechs Wochen im Foyer des Regierungspräsidiums zu sehen sein wird sich dann auf den Weg in Badens Städte macht.

[mehr: Bilder vom Abend | Präsident Dr. v. Ungern-Sternberg über die Geschichte des Vereins]

[noch mehr: Die Ausstellung in Karlsruhe | in Mannheim | in Waldshut-Tiengen]

Bild: Schwetzingen, Zirkelbau
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Helmut Lörscher

Variationen über das Badnerlied

   

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