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Ökologie & Natur
Sieben Naturschutzzentren
der öffentlichen Hand bieten
ein vielfältiges und spannendes Programm
Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch: "Tragende
Säulen der Naturschutzbildung sind die Naturschutzzentren"
08.10.2008 "Es ist wichtig, vor allem in dicht besiedelten
Gebieten, wo die Gefahr der Naturentfremdung und der Reduktion
der Landschaft zur dekorativen Kulisse besteht, die Menschen
bewusst an der Natur teilhaben zu lassen und aktiv in die
Naturschutzgedanken einzubinden. Der Bezug zur Natur kann
so gefestigt und Landschaft als kostbares Naturerbe erlebbar
gemacht werden, die es zu erhalten und zu bewahren gilt",
sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen
Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum,
Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Mittwoch (8. Oktober) in Bad
Wurzach (Landkreis Ravensburg).
Die Naturschutzzentren setzen genau hier mit ihren Programmen
an. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Information
der Bevölkerung über ökologische Zusammenhänge
und Ziele des Naturschutzes sowie die Betreuung von Naturschutzgebieten
mit einem professionellen Schutzgebietsmanagement und Besucherlenkungsmaßnahmen.
Mit Dauerausstellungen, Diaschauen, Filmbeiträgen
oder naturkundlichen Führungen stellen die Naturschutzzentren
als Informations- und Begegnungsstätten jährlich
einer großen Besucherzahl die Entstehungsgeschichte,
die Besonderheiten der Tier- und Pflanzenwelt sowie die ökologischen
Zusammenhänge der jeweiligen Landschaften vor. Als
ortsnahe Einrichtungen seien die sieben Naturschutzzentren
wichtige Bestandteile einer zukunftsorientierten Naturschutzpolitik
und außerdem Bindeglied zwischen Landkreisen, Gemeinden,
Land- und Forstwirtschaft und den ehrenamtlichen Naturschützern
und Vereinen.
Neben den allgemeinen Programmen gibt es beispielsweise
auch Ferienveranstaltungen für Kinder in unterschiedlichen
Altersgruppen und für die ganze Familie. "Bei
Führungen, Workcamps oder der Spurensuche im Wald,
auf der Wiese oder am Wasser werde in landschaftlich reizvoller
Umgebung Natur zum großen Erlebnis", ergänzte
Gurr-Hirsch.
Für den naturbezogenen Tourismus bieten die Zentren
mit ihrem vielfältigen Angebot zahlreiche Attraktionen.
Das Naturschutzzentrum Bad Wurzach für die Oberschwäbische
Seen- und Hügellandschaft, das Naturschutzzentrum
Eriskirch für die Bodenseelandschaft, das Naturschutzzentrum
Schopflocher Alb in Lenningen-Schopfloch für die Schwäbische
Alb und das Albvorland, das Naturschutzzentrum Obere
Donau in Beuron für die Felslandschaft des Donaudurchbruchtals,
das Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört für
die Rheinauen, das Naturschutzzentrum Ruhestein in Seebach
für den nördlichen Schwarzwald und Teile der
Ortenau sowie das am Feldberg gelegene Naturschutzzentrum
für den Südschwarzwald.
Alle Veranstaltungshinweise und weitere Informationen sind
im Internet unter www.naturschutzzentren-bw.de zu finden.
[vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen
Raum]
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