Geschichte
der Juden in Heidelberg. Mit Beitr. von Andreras Czer u.a.
Buchreihe der Stadt Heidelberg 6. Heidelberg: Guderjahn,
1996. ISBN 3-924973-48-2.
Aus
Anlaß der 50. Wiederkehr der Pogrom-Nacht vom 9. auf den
10. November 1938 faßte der Heidelberger Gemeinderat am
15. November 1988 den Beschluss, die »Geschichte der Heidelberger
und ihrer jüdischen Mitbürger« umfassend aufzuarbeiten und
zu dokumentieren. Am Ende der Arbeiten sollte die Herausgabe
eines wissenschaftlichen Anforderungen genügenden und die
Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Heidelberg von
ihren Anfängen bis ins 20. Jahrhundert umfassenden Sammelbandes
stehen.
Das Forschungsprojekt erfolgte in Federführung des Stadtarchivs
und mit Unterstützung eines ehrenamtlichen Beirats, der
sich zusammensetzte aus Vertretern der Gemeinderatsfraktionen,
der Jüdischen Kultusgemeinde, der Hochschule für Jüdische
Studien und der Universität Heidelberg.
Zu den Autorinnen und Autoren der chronologisch gegliederten
Aufsätze gehören Dr. Franz Josef Ziwes (Mittelalter), Dr.
Franz Hundsnurscher (1500-1648), Dr. Andreas Cser (1650-1802),
Dr. Martin Krauß (1802-1862), Susanne Döring (1862-1918),
Dr. Udo Wennemuth (1918-1933), Dr. Frank Moraw (1933-1945)
und Dr. Norbert Giovannini (1945-1993).
Den Sammelband beschließt ein erinnerungsgeschichtlich akzentuierter
Beitrag von Monika Preuß, der auf der Befragung von Zeitzeugen
fußt (»Heimweh ist nur Weh, nicht Heim«: Private Erinnerungen
an jüdisches Leben vor der Vernichtung).
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