Landesverein Badische Heimat e.V.

Dossier: Kunstausstellungen im Land und in der Nachbarschaft

Eades und Hübsch zeigen aktuelle Werke

Foyer-Ausstellung am Ortenau Klinikum in Offenburg / Vernissage am 12. Februar 2009

Im Rahmen der dritten Ausstellung zeitgenössischer Kunst am Ortenau Klinikum in Offenburg zeigen Sandra Eades und Ben Hübsch ab dem 12. Februar im Foyer des Haupteingangs eine Auswahl ihrer aktuellen Werke. Beide zählen zu den zwölf regionalen Künstlerinnen und Künstlern, deren Exponate derzeit in einer Dauerausstellung auf den Stationsfluren und in den Aufenthaltsbereichen des Klinikums zu sehen sind. Sandra Eades und Ben Hübsch werden bei der Vernissage am Donnerstag, den 12. Februar, um 19 Uhr anwesend sein und freuen sich auf angeregte Gespräche. Eine Einführung in die drei Monate dauernde Foyer-Ausstellung gibt Dr. Yvonne Ziegler, Kunsthistorikerin aus Freiburg.

„Mit unseren Ausstellungen möchten wir im Sinne eines ganzheitlichen Therapieansatzes Alltag in die Klinik einziehen lassen“, erläutert Dr. Dieter Auer, der zehn Jahre lang Vorsitzender des Kunstvereins Mittelbaden war und führt aus: „Schließlich ist Kunst ein bedeutender Bestandteil unseres Lebens. Durch die Bilder gestalten wir unsere Stationsflure für Patienten und Besucher bunter und angenehmer – darüber hinaus vor allem auch interessanter, denn Kunst macht neugierig und lässt am Leben teilhaben.“ Auer ist Hygienefacharzt und verfügt als Kunstschaffender in seiner Freizeit sowie als langjähriger Vorsitzender des Kunstvereins Mittelbaden e. V. über eine profunde Sach- und Fachkompetenz. Er ist als Kurator für die klinikinterne Organisation der Vernissagen und Ausstellungen verantwortlich, die in Kooperation mit Albert Reichenbach vom Künstlerkreis Offenburg projektiert werden.

Sandra Eades, geboren 1949 in Chelmsford, England, studierte von 1968 bis 1971 Malerei an der St. Martin`s School of Art, London, der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf sowie an der Universität in London. 1972 war sie Meisterschülerin von Prof. Rupprecht Geiger an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Eades lebt und arbeitet in Ihringen am Kaiserstuhl. In der Foyerausstellung treffen Malerei und Fotografie in einer Gestaltform zusammen, gruppieren sich und nehmen Stellung zueinander.

Ob „innere- oder äußere Landschaften“ – wesentlich für den Charakter der Arbeiten von Eades sind Atmosphäre, Energie und Licht, die durch ganz persönliche Aspekte, nämlich Erinnerungen und Gedankenverbindungen ergänzt werden sowie durch die Zeit als eine in die Zukunft weisende Kategorie.

Ben Hübsch, geboren 1963 in Freiburg, studierte von 1984 bis 1991 Freie Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, Außenstelle Freiburg bei Peter Dreher. Seit 1997 ist er als Dozent an der Freien Hochschule für Grafikdesign und Bildende Kunst in Freiburg sowie als Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg und im deutschen Künstlerbund tätig. Hübsch lebt und arbeitet in Freiburg. Die aktuellen Arbeiten des Künstlers werden von zwei fundamental verschiedenen Formen des Ornaments bestimmt: Zum einen der wie ein Ausschnitt aus einem potentiell unendlich weit erstreckten, gleichmäßig sich wiederholenden, in allen Teilen aus einem stets gleichwertigen Muster bestehende Rapport. Zum anderen die sich um oder aus der (leeren) Bildmitte entwickelnde Struktur, die sich zu den Rändern hin entfaltet oder in Gegenrichtung gelesen ins Zentrum hineinführt, ohne dieses notwendig zu erreichen. Schon in diesen andeutenden Beschreibungen scheinen zwei grundverschiedene räumliche und zeitliche Prozesse auf, die über ein bloß formales oder dekorativ leeres Verständnis von Ornament weit hinaus weisen.


Bild oben: Bruchsal, Schlossgebäude
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