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Dossier: Kalender für 2009
Alte Meister für junge Leute
Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe und der Rotary Club
Karlsruhe-Baden präsentieren den Kalender "Ausgewählte
Gemälde aus der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe"
12 ausgewählte Meisterwerke aus der Sammlung der Staatlichen
Kunsthalle bietet ein Wandkalender für das Jahr 2009, der
in Zusammenarbeit der Staatlichen Kunsthalle mit dem Rotary
Club Karlsruhe-Baden entstand. Neben Werken Alter Meister
wie Clara Peeters' "Stilleben mit Blumen und Goldpokalen" von
1612 oder Lorenzo di Credis Darstellung von Maria mit dem
Kind und dem Johannesknaben, die um 1480 entstand, finden
sich abstrakte Gemälde wie Wassily Kandinskys "Improvisation
13" von 1910 oder Joan Mirós "Landschaft" von 1926. Damit
gibt der großformatige Kalender einen repräsentativen Einblick
in die Sammlungsbestände der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe,
die rund 800 Gemälde und Skulpturen aus acht Jahrhunderten,
vor allem Arbeiten deutscher, französischer und niederländischer
Meister umfassen. Erläuternde Texte auf der Rückseite der
Kalenderblätter ergänzen die hochwertigen Reproduktionen.
Die Produktion dieses Kalenders in einer Auflage von 1000
Stück hat der RC Karlsruhe-Baden finanziert. Zu einem Preis
von € 20.- ist der Kalender in der Staatlichen Kunsthalle
Karlsruhe zu erwerben. Der Verkaufserlös fließt zu gleichen
Teilen der museumspädagogischen Arbeit der Staatlichen Kunsthalle
Karlsruhe und dem Projekt des RC Karlsruhe-Baden mit der
Gutenberg-Schule zu.

Alexander Gier, Präsident, und Klaus Wülfrath,
Past-Präsident des Rotary Clubs Karlsruhe-Baden, mit
Dr. Sibylle Brosi, Leiterin der Museumspädagogik an
der Staatlichen Kunsthalle, bei der Präsentation des
neuen Kalenders.
Der Kalender im Format 48 x 48 cm ist von sehr guter Druckqualität,
die einzelnen Blätter bestehen aus stabilem Bilderdruckkarton,
der Rückkarton ist so stark, dass er auch Jahre des
späteren Aufhebens -. was sich durchaus lohnt - übersteht.
Dies besonders deswegen, weil das Kalenderprojekt vorerst
auf drei Jahre angelegt ist, und der Kalenderfreund dann
mit insgesamt 36 Bildern einen wirklich repräsentativen
Querschnitt durch die Sammlungen hat.
Die museumspädagogische Abteilung der Staatlichen Kunsthalle
Karlsruhe mit dem 1973 gegründeten Kindermuseum gehört zu
den ältesten Einrichtungen dieser Art in Deutschland. Als
Pionierinstitution auf diesem Sektor kommt ihr bundesweit
die Rolle eines häufig konsultierten Kompetenzzentrums in
Fragen der Vermittlung zu.
Seit Jahrzehnten arbeitet die Museumspädagogik der Staatlichen
Kunsthalle eng mit zahlreichen Schulen aus Karlsruhe und
der Region zusammen. Das Museum als außerschulischer Lernort
spielt eine zunehmend wichtige Rolle, nicht nur zur Vertiefung
schulischer Lerninhalte, sondern auch in der Persönlichkeitsentwicklung
und zukünftigen Lebensgestaltung der Schüler.
Ziel der museumspädagogischen Arbeit ist es nicht nur, Kinder
und Jugendliche mit allen Sinnen an Kunstwerke heranzuführen,
sondern auch spielerisch Wissen zu vermitteln und die Kreativität
des Einzelnen zu wecken und zu fördern. Bildgespräche und
Museumsspiele bieten Freiraum für ästhetische Erfahrung und
die Möglichkeit zur Mitgestaltung; der Einzelne wird dabei
nicht nur mit seinen individuellen Interessen und Fähigkeiten
berücksichtigt, sondern auch zur Offenheit gegenüber Fremdem
und Neuem angeregt.
Das Engagement für die Förderung junger Menschen prägt auch
Rotary, eine weltumspannende Organisation von über 32.000
Service-Clubs mit mehr als 1,2 Mio. Mitgliedern; Rotary ist
eine Organisation von Angehörigen aller Berufe, die sich
weltweit vereinigt haben, um humanitäre Dienste zu leisten
und sich für Frieden und Völkerverständigung einzusetzen.
Neben den zentralen Rotary-Programmen, zu denen vor allem
der Kampf gegen die Kinderlähmung (PolioPlus) zählt, verfolgt
der 2003 gegründete Rotary Club (RC) Karlsruhe-Baden in seinem
individuellen Gemeindienstprojekt eine Jugendförderungsaufgabe.
Er unterstützt jeweils die 7. und 8. Klassen der Gutenberg-Hauptschule
in Karlsruhe, die einen besonders großen Anteil an Kindern
mit Migrationshintergrund haben. Ziel dieses sportlich wie
kulturell ausgerichteten Projekts ist es, bei den Schülern
nicht nur Interesse für Neues zu wecken, sondern auch deren
soziale Schlüsselkompetenzen zu stärken. |